Tipps für die Personalwelt: Mit der richtigen Unternehmenskultur zu mehr Mitarbeiterengagement

Im Personalmanagement ist die Förderung einer besseren Unternehmenskultur eine dringliche Voraussetzung. Das Gallup Institut Deutschland veröffentlicht jährlich einen Bericht, der seit 2001 bedenkliche Zahlen in Sachen Mitarbeiterengagement zeigt. 70% aller Mitarbeiter sind nur wenig an ihren Arbeitgeber beziehungsweise ihr Unternehmen gebunden. Geringes Engagement resultiert in ein geringes Verantwortungsbewusstsein am Arbeitsplatz und führt dazu, dass ausschließlich von oben angeordnete Tätigkeiten verrichtet werden.

Engagierte Arbeitskräfte hingegen sind direkt an steigende Wirtschaftlichkeit, höhere Kundenbewertungen sowie einer Senkung der Fluktuation gekoppelt. Laut Harvard Business kann Engagement sich nur dann positiv auf den Erfolg des Unternehmens auswirken, wenn es nachhaltig ist. Darunter fallen langfristige  Investitionen in eine freundliche Unternehmenskultur, die mehr Mitspracherecht fördert und die Optimierung der allgemeinen Arbeitsumgebung ermöglicht.

Mit diesen ersten Schritten gelingt die Priorisierung der Unternehmenskultur und eine nachhaltige Förderung des Mitarbeiterengagements:

1. Unternehmenskultur beginnt bei den Führungskräften

Es ist die Verantwortung des Managements eines jeden Unternehmens eine positive Atmosphäre und positives Verhalten gegenüber ihrer Mitarbeiter zu kultivieren. Mitarbeiter müssen erkennen können, dass die an sie gestellten Anforderungen auch von den Führungskräften praktiziert werden. In Unternehmen, in welchen das Management gezielt mit gutem Beispiel voran geht, sind Mitarbeiter engagierter, zielorientierter und produktiver.

2. Wertschätzung schöpft Unternehmenskultur

Ein “Dankeschön” an Mitarbeiter ist eine einfache Geste, die vor allem in großen Unternehmen leider oft zu kurz kommt. Manager oder auch Kollegen, die die Arbeit anderer anerkennen, kurbeln die Motivation und die Loyalität an. Wertschätzung baut strapazierte Beziehungen wieder auf und erzeugt positive Energie am Arbeitsplatz. Mitarbeiter mit motivierenden Vorgesetzten sind mehr an ihre Firma gebunden, sind engagierter und produktiver. Zudem entsteht ein angenehmeres Arbeitsklima, wenn “von oben” regelmäßiges Lob ausgesprochen wird.

3. Die richtige Personalauswahl

Leider ergibt die Summe aus viel Erfahrung und einer beeindruckenden Ausbildung nicht immer die beste Leistung. Ein noch so qualifizierter Kandidat kann scheitern, wenn er nicht zur Unternehmenskultur passt. Solche durchaus überraschenden Fehlbesetzungen können vermieden werden, indem im Bewerbungsprozess genauso viel Wert auf persönliche Qualitäten, wie auf berufliche Fertigkeiten gesetzt wird. Im Fall eines Bewerbers, der durch seinen Charakter und seine Teamfähigkeit heraussticht, lohnt es sich, Flexibilität zu zeigen und die Lücke zwischen den Anforderungen des Unternehmens und seinen Fähigkeiten mit Schulungen oder längeren Einführungsphasen zu schließen, als jemanden einzustellen, der der Unternehmenskultur nicht gerecht wird.

4. Flexibel sein, heißt die Devise

Flexibilität im Personalmanagement bedeutet, seinen Mitarbeitern die Freiheit zu geben, ihre Arbeitszeiten und ihren Arbeitsort an ihre sozialen und gesellschaftlichen Bedürfnisse anzupassen. Angestellte, die flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte haben, sind produktiver, glücklicher und engagierter als der 08/15 Büromensch.  

5. Die Atmosphäre – das A und O der Unternehmenskultur

Manche Büros errichten für ihre Mitarbeiter Freizeiträume zur Entspannung und zum interaktiven Austausch mit Kollegen. Oft finden sich Fußball- und Billardtische oder eine Playstation in solchen Aufenthaltsräume, die Mitarbeitern Auszeit vom routinierten Alltag geben und helfen, neue Kraft zu tanken.

Eine weitere Idee sind Sportfeste oder der beliebte “Casual Friday”, an dem jeder das trägt, was er will – egal ob Anzug, Jeans, Rock oder Schlabberhose. Feelgood-Maßnahmen bekräftigen die Authentizität sowie die Kommunikation des Unternehmens und sind nebenbei der ideale Köder für potenzielle Bewerber.

6. Vertrauen als Indiz einer stabilen Unternehmenskultur

Ein bewährtes Mittel um Vertrauen von Führungskräften gegenüber ihren Mitarbeitern zu beweisen, ist es, sie bei wichtigen Entscheidungen um Rat zu bitten. Personalbeschaffung bietet einen geeigneten Nährboden für Vertrauenszuwachs im Unternehmen. Als Vertraute der Unternehmenskultur und interner Prozesse erfüllen Mitarbeiter die idealen Voraussetzungen, um potenzielle Kollegen hinsichtlich ihrer Qualifikation für offene Stellen einzuschätzen. Wer seinen Mitarbeitern ermöglicht, Mitarbeiter-Empfehlungen für Jobs auszusprechen, bringt großes Vertrauen und hohen Respekt zum Ausdruck.

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